Schläuche
Druckschläuche
Druckschläuche bestehen aus einem druckbeständigem Material, das durch seine Struktur Wasserdicht ist. Das Material saugt sich zudem mit Wasser voll und wird dadurch noch Wasserdichter.
Ein Druckschlauch dient zur Wasserförderung zwischen einer Pumpe o.ä. und anderen wasserführenden Armaturen. Es gibt ihr in verschiedenen Größen, angefangen bei der Größe D (klein) über C, B, A hin zu F, der am größten ist. Die Durchflussmenge hängt vom Schlauchdurchmesser sowie vom Wasserdruck ab, allerdings darf dieser nicht zu groß werden. Die meisten Druckschläuche sind nur bis ca. 18 Bar ausgelegt.
Saugschläuche
Saugschläuche bestehen aus dem gleichen Material wie Druckschläuche, jedoch ist das Schlauchmaterial zwischen zwei Stahlspiralen eingefädelt. So kann gewähleistet werden, dass sich der Schlauch ich zusammenzieht, wenn durch eine Pumpe ein unterdruck erzeugt wird, um Wasser aus einem Gewässer zu entnehmen. Es gibt sie in den Größen B und A, normalerweise sind sie ca. 3 Meter lang.
Formstabile Schläuche
Solche Schläuche werden vorwiegend für sog. Schnellangriffe verwendet, bei denen meist 25 Meter formstabiler Schlauch aufgerollt sind. Im Bedarfsfall kann dieser Schlauch mühelos und schnell zum Einsatz gebracht werden. Formstabile Schläuche werden auch für Pulver- und CO
2-Löscheinrichtungen genutzt.
Strahlrohre
Mehrzweckstrahlrohre
Mehrzweckstrahlrohe haben nur drei Einstellungen: Vollstrahl, Sprühstrah und Wasser Halt, die Durchflussmenge an Wasser konnte lediglich mit dem Mundstück reguliert werden. Sie waren lange Zeit das Standardmodell der Feuerwehr, bis sie von den Hohlstrahlrohren abgelöst wurden. Mehrzweckstrahlrohre gibt es in den größen D, C und B, wobei die Durchmesser und damit die Durchflussmengen in der Reihe ansteigen - den geringsten Durchsatz erreicht ein D-Mehrzweckstrahlrohr mit Mundstück (25L/Min), den größten ein B-Mehrzweckstrahlrohr ohne Mundstück (800L/Min). In den Größen D und B wurden Mehrzweckstrahlrohe noch nicht von Hohlstrahlrohren ersetzt.
Hohlstrahlrohre
Hohlstrahlrohre bedeuten für die Feuerwehr einen viel effizienteren Einsatz von Löschwasser, da die Durchflussmengen und Strahlformen jetzt nahezu frei wählbar sind. Mit den Hohlstrahlrohr wurden neue EInsatztaktiken möglich, die mit einem Mehrzweckstrahlrohr nicht denkbar gewesen sind. Die Durchlussmenge eines C-Hohlstrahlrohrs kann meist zwischen 130 und 235 L/Min eingestellt werden, der Sprühwinkel von 0-75°, wobei 75° den Flash-Over-Schutz darstellt.
Schaumrohre
Für Mittel- und Schwerschaum gibt es spezielle Schaumrohre, die das Wasser-Schaummittel-Gemisch mit Luft aufschäumen.
Geräte zur Wasserentnahme
Standrohre
Standrohre werden für die Wasserentnahme aus Unterflurhydranten - also solchen, die in den Boden eingelassen sind - benötigt. Sie werden einfach auf das Rohrende im Hydranten gesetzt und festgeschraubt. Sie verfügen meistens über zwei Anschlüsse für B-Druckschläuche
Hydrantenschlüssel
Hydrantenschlüssel werden benötigt, um die Schutzabdeckungen sowohl an Obeflur- als auch Unterflurhydranten zu entfernen und die Abschlussventile aufzudrehen.
Wasserwerfer und Monitore
Wasserwerfer, Monitore und Wenderohre werden verwendet, um eine höhere Wurfweite eines Wasserstrahls zu erreichen. Sie können als tragbare Bodenmonitore, als Monitore und Werfer auf Fahrzeugen oder als Wenderohr auf Drehleitern eingesetzt sein.